Lyrik:
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Danke!
Für Euphelius
Der Wolf heult laut in dunkler Nacht,
in mir die Gier nach Blut erwacht.
Nach Deinem Blut mein dunkles Herz,
tief in mir reißt er - dieser Schmerz,
dieses Verlangen ungestillt.
Lässt Du es zu? Ich bin gewillt!
Doch darf nicht sein, was nicht sein kann,
weiß nicht mal mehr, wie es begann.
Wann erstmals ich die Lust verspürt,
wann erstmals Du mein Herz gerührt.
Doch ist's gescheh'n in jener Nacht,
in der Du mir die Lust gebracht,
in welcher ich mein Herz verlor,
obgleich ich ew'ge Treue schwor.
Du warst so weit, als es geschah,
doch Deine Seele war mir nah.
Dein Geschmack auf meinen Lippen war,
Dein Blut - es schmeckte wunderbar.
Du rochst so gut Teufel der Nacht,
hast mich um den Verstand gebracht.
Unsre Körper waren zwar getrennt,
doch unsre Seelen ungehemmt.
Des Blutes Macht bracht uns zusammen,
kann man uns denn dafür verdammen?
Sind nicht unsre Seelen eins?
Dein Blut - ist es denn nicht auch meins?
Mein Blut verlangt so sehr nach Dir,
zerreißen möcht? mich fast die Gier,
die mich zu Dir hin treiben will
und Tränen fließen heiß und still!
In eterno amore
angelo
namun
namun
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Das letzte Mal
Jung und naiv,
dachte, ich könnte alles mit dir machen.
Nun verbringe ich meine Stunden
in tiefer Einsamkeit.
Verzweifelte Versuche,
dich zurück zu gewinnen,
Sinnlos lebe ich vor mich hin,
sehe keinen Ausweg.
Der letzte Versuch,
bevor ich mich und diese Welt
vollkommen aufgebe,
und in der ewigen Dunkelheit
meine Erlösung finde.
Todesengel
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Verlassen...
Ich sehne mich nach Zuneigung
doch ich bin allein.
Ich suche die Liebe
doch ich bin einsam.
Finde Zuflucht in der Stille
der Nacht.
Doch leider bahnt sich
in ein paar Stunden
die Sonne ihren Weg
und ich bin wieder
auf mich allein gestellt.
Todesengel
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Der Stern
Es stand einmal ein kleiner Stern
am blauen Himmel so weit fern.
Er fühlte sich so sehr allein
und wollte nicht mehr traurig sein.
Die anderen Sterne ringsumher,
die glitzerten wie Gold so sehr.
Erstrahlten hell im edlen Schein
von einer Schönheit, sanft und rein.
Dem Sternlein war das Herz so schwer,
die andern, ja, die glänzen sehr.
Und ich, ich armer kleiner Wicht,
zum funkeln taug ich nie und nicht.
Da weinte dann der kleine Stern
am dunklen Himmel so weit fern,
als plötzlich eine Stimme klingt,
die ihm auf einmal Hoffnung bringt:
"Du dummer kleiner Sternemann,
was fängst du so zu weinen an?
Sieh dich mal an, du bist zwar klein,
dein Herz ist aber hell und rein!"
Die Stimme, die kam aus dem Mond,
wo ewig schon ein Männlein wohnt.
Es galt als weise, sanft und gut
und machte unsrem Sternlein Mut.
"Nun hör mal zu, mein lieber Stern
die Antwort, die liegt gar nicht fern.
Die andern glänzen außen sehr,
doch du glänzt innen um so mehr.
Mach auf dein Herz, verzage nicht!
Du findest Hoffnung, Wärme, Licht.
Und nur die Liebe stets gewinnt,
wenn alle Schönheit längst verrinnt!"
Von nun an stand ein kleiner Stern
am blauen Himmel, so weit fern -
von einer Liebe eingehüllt,
die alle Galaxien füllt.
(DANKE AN JOHANNA!!!)
Todesengel
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Tränen
Manchmal,
wenn ein Mensch aus Kummer
und Verzweiflung
eine Träne weint -
dann sieht es niemand,
keinen interessiert es,
keinem fällt es auf.
Wenn ein Mensch mehrere Tränen weint -
dann sehen es einige,
aber niemand fragt nach dem Grund,
weil alle denken: "Ach, die paar Tränen!"
Wenn ein Mensch viele Tränen weint -
dann sehen es alle,
aber wieder fragt niemand nach,
weil jeder denkt, der andere macht das schon.
Wenn ein Mensch tot ist,
ertrunken in einem Meer voller Tränen -
dann stehen alle an seinem Grab,
mit Tränen im Gesicht -
und fragen sich: Warum?
Es gab doch gar keine Anzeichen.
Todesengel
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Traurigkeit
Allein und zurückgelassen,
liebend - aber nicht geliebt.
Verliebt - aber nicht ernst
genommen.
Nicht einmal selber ernst
zu nehmen - traurig
und aussichtslos.
Verzweifelt und beschämt -
doch noch am Leben.
Auch diesmal zu bewältigen -
eben nur schwieriger
zu vollziehn.
Todesengel
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Bluttaufe
In die Blüte einer jungen Lebenstoten
Ein Dorn von Zeit und Bildern
An dem deine Finger noch kleben
Das Blut fließt daran hinauf
Umfließt die zerkratzten Finger
Im Bette ihrer Entstehung eines Blickes
Mischen sich die vielen Säfte meiner Erinnerung
In dem Wenden eines Gesichts zum Leben
Reiße dich in die Tiefe meines Herzens hinab
Lady de Winter
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Raserei
Tränen an der Wand
Decke unter den Füßen
Gekrümmt, gelitten
Nicht mehr wahr
Wirr in die Ecke
Hinauf zum Boden
Wut und Raserei
Zweifel an der Wahrheit
Tränen in den Augen
Sinn nicht mehr zu finden
Schwarze Mauern biegen sich
Langsam wallend zum Liegen
Bebende Lippen
Wilde Blicke im Raum verloren
Verzweiflung und Bitten
Lauter Schrei verhallt unerhört
Tränen in der Seele
Windet sich nach außen
Verzerrt, gehetzt
Nun zu zerstreut
Gedanken rennen dahin
Die Bilder verfremdet
Gestört und versperrt
Panik schreit im letzten Zuge
Lady de Winter
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Illuminaten und Geheimwissen
Effizienz ist die Wirkursache. Material ist die Stoffursache.
Formales ist die Gestaltursache. Finales ist die Zweckursache.
"Rom hat gesprochen. Die Sache ist erledigt."
Das ist fraglich. Im Lateinischen sind in dem Wort "causa" Ursache und Grund vereinigt.
Der Grund ist das Fundament. Die Ursache ist ein Auslöser. Der Zweck ist auf ein Ziel gerichtet. Erklärungen richten sich auf den Grund, die Ursache, den Zweck und das Ziel.
"Er geht zum Kühlschrank. Was will er?" Der Grund ist der verlangende Körper.
Die Ursache ist Durst oder Hunger. Der Zweck ist die Sättigung. Das Ziel ist die Befriedigung
des Körpers. Das Beispiel ist geeignet. Die Darstellung ist im Hier und Jetzt logisch, also gegenwärtig. Die Logik ist gegenwärtig. Unlogisches ist scheinbar oder falsch.
Scheinbares ist durchaus mental. Die Täuschung ist deshalb Illusion. Das Beispiel ist jedoch "Verschulung". Es ist ein praktisches Beispiel, um einen Sachverhalt zu veranschaulichen, also Objektivierung. Das Latein definiert das Objekt als "das Betrachtete". Dies ermöglicht die Interpretation. Das schöpferische Wesen ist personal, gerade dann, wenn dieses Wesen ein Plural ist. Die Schöpfer haben einen Grund, eine Ursache, einen Zweck und ein Ziel wie auch die Schöpfung selbst. Der Zweck ist deren Gegenwart. Die Ursache ist die Umsetzung des Grundes, der in der Existenz und dem Denken des Wesens verankert ist. Das Ziel der
Schöpfung ist ein Ort des Seins. Der Zweck ist sein zu können. Die Ursache ist die Umsetzung des Grundes im Willen zur Existenz. Das Individuum besteht in der Existenz.
Nicht sein zu wollen, überwindet nicht die Existenz. Das Sein ist nicht vergänglich, doch wandelbar.
...
...(Dies ist nur ein Ausschnitt aus einem Buch. Der Rest davon, sowie weitere Werke stelle ich Euch als "PDF-Dateien" (Acrobat) zum download bereit.)

Wolfgang Schindler
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Engel des Lebens
Leere erfüllt deine Augen
Hass auf deinen Lippen.
So sieh mich an Geliebter, mich,
Engel des Lebens, sieh mich an
Sturm kommt auf, der Himmel weint,
lässt seine schwarzen Tränen auf mich nieder fallen.
Liebst du mich?
Starrst auf die verdorbenen Rosen,
die doch einst so wunderschön blüten.
Nein, nein! Unsere Liebe so dahingerafft,
wie diese schweigenden Pflanzen?
So sieh endlich her!
Sag, dass das Licht der Liebe noch dein Herz erfüllt!!!!
Blutiger Ausdruck deines Gesichtes
lässt mich in die Klingen des Selbsthasses gleiten.
Splitterndes Geräusch- mein Herz ist gebrochen.
Geh, geh nur! Verlass mich!
Nein, bleib!
Gib mir einen letzten Kuss
bevor du mich für immer verlässt!
Wendest dich ab, starr vor Wut.
Tränen der Verzweiflung glänzen in meinen Augen,
Blut der Qualen sammelt sich in einem Kelch.
Trink, trink meinen letzten Saft nach meinem Tode!
Lass mich verbluten, Geliebter, sterben,
sterben in Liebe zu dir.
........Doch er lief, lief in den Tod,
ließ den Kelch neben ihrer Leiche verweilen.
Und da ging die Sonne für immer unter,
der Tod legte sich wie ein Schleier übers Land.
kein Leben mehr auf der Erde und ihr Blut brannte,
der Engel des Lebens war tot.
Kind des Verderbens (Jona)
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Und immer suche ich dich...
Und immer suche ich dich Geliebter
immer wenn die Mulden der Zeitkörner sich häufen
immer wenn die Gitter der Angst klirren
immer wenn die Gestirne den Himmel fassen
immer wenn das Lamm zur Tränke geht
immer wenn die Mutigen zurück weichen
immer wenn die Sonne Nähe entstehen läßt
immer wenn meine Hände dich erkennen
immer wenn deine Augen in meinen Mond blicken
immer wenn dein Sein ersteht
dann suche ich dich
doch werde ich dich finden?
www.bewegungschiffren.de
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Ein Traum...
Ein Traum, ein Traum ist unser Leben
auf Erden hier.
Wie Schatten auf den Wegen schweben
und schwinden wir...
und messen unsre trägen Tritte
nach Raum und Zeit;
und sind (und wissens nicht)
in Mitte der Ewigkeit.
Der Tod ist gross
wir sind die seinen
lachenden Munds
wenn wir uns mitten im Leben meinen
wagt er zu weinen
mitten in uns.
13.12.2001
tiffy666@gmx.net
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Advent
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis hernieder sinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet, bei Kerzenschimmer,
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht,
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklausabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh,
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie, direkt von vorn,
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt, rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
Und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück,
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluss, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht,
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt, mit gold'nem Schlitten,
auf einem Hirsch heran geritten.
''He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?''
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
''Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
s'ist alles, was ich geben kann.''
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt: Es ist Advent!
06.12.2001
peersiflage@gmx.de
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Der Schrei
Ich höre Schreie aus einer toten Welt
frage mich wieso und warum
schreie zurück
als Antwort nur mein Echo hallt.
Blindheit
Der Schein der Sonne erhellt mein Gesicht
ich schliess die Augen
um nicht zu erblinden
doch der Schein durchdringt meine Netzhaut.
Schnell reiss ich die Augen auf
und sehe doch nur die Finsternis.
Tränen
Tränen sind Splitter meiner Seele
zeigen die Reinheit meiner Gefühle.
Schäme mich ihrer nicht
den sie sind das Wertvollste meiner Natur.
Unterdrücke ich sie
zerschneiden sie mein Herz
blockieren meine Gefühle
und zerstören meine Seele.
23.01.1997
23.01.1997
03.02.1997
Dreamwalkerchristian@web.de
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Der letzte Wunsch
Das gebrochene Auge meines Geistes blickt zurück
entlang des langen, beschwerlichen Lebens
Jahre später sitze ich hier,
jegliches Tun und Hoffen war vergebens
So vieles liegt hinter mir, so wenig habe ich erlebt
Stumm harrte die Seele aus in diesem Zimmer
Am Fenster zieht langsam das graue Leben vorüber,
und wie all die toten Jahre zuvor wartet sie noch immer.
Der Blick kehrt zurück in´s Hier und Jetzt,
streift die Einsamkeit und verliert sich in den Weiten
So werde ich von Staub bedeckt
und erstickt im rieselnden Sand der Zeiten
Das Schweigen füllt den Raum ganz und gar
und verdrängt die Gedanken, die ich teilen wollte
Meine stillen Worte widme ich mir
Bin ich doch der Einzige, der mir Aufmerksamkeit zollte ...
Und ich frage mich, was wohl sein wird,
frage, wie lang eine Ewigkeit dauert
Verlernt habe ich auf die Zukunft zu hoffen,
habe mich blind in mir selbst eingemauert ...
Das Nichts bleibt an mir haften,
solange der Sand der Zeit noch rinnt
und in die Ferne sehe ich meine Blicke ziehen,
die bebend vor der Unendlichkeit erschauert sind ...
Meine Seele erhebt einen letzten Wunsch,
in der Leere dieses Raumes haucht sie ihn aus
Zitternd entschwebt er in stillem Gebet
und wankt machtlos in die Nichtigkeit hinaus
''Tödliches Gift sollen meine Tränen sein,
daß fließend ich sie trinken mag''
Doch einsam, kalt, leer und stumm,
warte ich tränenlos auf den jüngsten Tag...
John Doe
http://de.groups.yahoo.com/group/TiloWolff
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Herzschmerz
Ich höre Deine Stimme in mir
wo keine mehr ist.
Ich spüre Deine Küsse auf meiner Haut
und doch bin ich allein.
Ich fühle Sehnsucht in mir
wo keine mehr sein darf.
Ich glaube an Dich
obwohl Du verloren bist.
Ich brauche Dich
obwohl Du Gift für mich bist.
(Kann Gift nicht auch Leben retten?)
Ich berühre Dich
doch Du spürst es nicht.
Ich denk nur an Dich
und Du merkst es nicht.
Ich erwache
und Du liegst nicht neben mir.
Wer bist Du
der Du so eine Macht über mich hast?
Ein Traum(?)
vielleicht die rettende Wirklichkeit
aber verloren für jeglichen Zukunftsgedanken?
Eine krankhafte Einbildung(?)
aus Fleisch und Blut
deren Wärme ich spür über jede Entfernung hinweg
in guten wie in schlechten Zeiten?
Ich weiss es nicht
spüre nur den Schmerz in mir
den niemand mir nehmen soll
weil sonst auch Du bist weg.
Ich weiss nur eins:
Ich liebe Dich.
26.02.1997
Dreamwalkerchristian@web.de
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Die Zeit
Alle 24 Stunden, ist ein Tag vorüber.
Jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde
vergeht, für immer.
Für immer vorbei.
Die Zeit sie läuft.
Hält niemals an.
Keiner kann sie stoppen.
Verlorene Zeit.
Kommende Zeit.
Es ist soweit.
Zu spät.
Evolution, Revolution,
Wachstum,
Zerstörung und Tod.
Die Zeit.
Woher kommt sie? Wohin geht sie?
Wer bringt sie? Wer nimmt sie?
Wer erfand sie? Wohin verschwand sie?
Was misst sie? Wohin verschwand sie?
Ist sie gut oder schlecht?
Manchmal vergeht sie zu schnell.
Vielmehr könnte man brauchen.
Manchmal vergeht sie nicht.
Wer will sie nur haben.
Die richtige Zeit zu finden ist auch ziemlich schwer.
Zu früh oder zu spät.
Auf jedenfall falsch.
Zu viel oder zu wenig.
Auf jedenfall falsch.
Dem lieben Gott die Zeit stehlen.
So wird man beschimpft.
Jemanden die Zeit rauben.
So wird mir gesagt.
Oh, wie die Zeit vergeht.
So höre ich doch oft.
Und drehe ich mich um und sehe ihr hinterher,
so merke ich vergeudete Zeit.
Und so frage ich, was soll sie uns bringen.
www.gothics-nature.de
Cholo@gothics-nature.de
Postmaster@chc-chaos.de
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Märchenland
Wenn die Nacht alles in Dunkelheit hüllt
Und die Seelen mit schaurigen Gedanken erfüllt
Dann fängt das Leben für mich an
In einem düster schattigen Märchenland
Meine Sicht zunächst durch Nebel verdeckt
Doch dann kriechen die Träume aus ihrem Versteck
So wundervoll und so geborgen
Fühl ich mich in ihnen - ohne Sorgen
Der Tau von allen Blüten tropft
Mein Herz auf meine Sinne klopft
Von all der Existenz berauscht
Das Dunkel meinen Träumen lauscht
Ich sehe Blumen, Schmetterlinge, tausend Herzen
Doch plötzlich beginnt es arg zu schmerzen
Trauer umgibt mich - so unendlich kalt
Ich fürchte so sehr des Schicksal´s Gewalt
Zärtlich berührt etwas meine Hand
Ein Engel führt mich in sein Land
Faszination und Wunder lassen mich erzittern
Gefallene Engel meine Naivität längst wittern
Ein Sonnenstrahl kitzelt mein Gesicht
Verblendet fast mein Augenlicht
Deshalb sehne ich mir die Nacht herbei
Denn in meinen Träumen bin ich Realität und frei
Mystify
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Frühlingserwachen
Herbst und Winter sind vergangen
und viele andere Dinge gleich mitgegangen.
Gefangen in einer Oase der Ruhe
sehe ich den Frühling erblühen
mittendrin einige gebrochene Strahlen
Sonnenlicht
die erhellen Morgen für Morgen
mein Gesicht.
Doch die Sonne wandert weiter schnell
hinterlässt Wärme in meinem Körper
heiter und hell.
Regen dann am Himmel steht
und ich denk: Nichts mehr geht.
Dann neue Energie gebündelt
in meinem Herzen hat's gezündelt.
Ich suche nach dem Sonnenschein
den dieser ist auch oft allein.
Begebe mich in die Welt hinaus
lasse dort meine Gefühle raus.
Eiskristalle werden zu Morgentau
Dunkelheit zu Morgengrau.
Sonnenlicht sich in mir erbricht
doch ohne Schmerzen geht es nicht.
Ich möcht der Sonne alles geben
mit ihr Tag und Nacht erleben
und alle Jahreszeiten durchleben.
09.03.1997
Dreamwalkerchristian@web.de
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Evolution - Reinkarnation
Entstanden aus einer Laune
Glauben zu wissen, glauben zu verstehen
Nichts verstanden, trotzdem akzeptiert
Geburt, welche Station
Endstation?
Tod, welche Bedeutung
Endgültigkeit?
Fragen, nie gestellt
doch beantwortet
Deja vu
Leben erkannt, doch nie dort gewesen
Vielleicht doch?
Nachgedacht, fast verstanden
Doch dann verschwunden, vergangen,
auf's Warten eingestellt
Geburt!
Doch angekommen, ausgestiegen, verfahren?
Verständnislosigkeit, warum?
Angst, zu verstehen
Nie geglaubt, doch jetzt erkannt
Wechsel
Heute hier, morgen da
Rhythmus
Nie entflohen, immer da gewesen, Endstation
Tod!
Nie gewesen, nie erkannt
Immer da gewesen, nie entflohen, Hoffnungslos
Kreislauf, wie das Blut gepumpt,
von einer Vene in die Andere,
Pulsierend,
Lebend,
akzeptiert.
09.02.1996
Dreamwalkerchristian@web.de
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Anderswelt
Leb ich in Träumen und fühl meine Ängste
so bin ich nicht
in dieser Welt.
Denk ich an gestern
denk ich an morgen
und sink dahin
so bin ich wohl hier
in Anderswelt.
Fühl ich mich gut
auch in schlechter Zeit
so liegt's an jenem Ort
der anders ist.
Vergess ich Sorgen
wenn auch nur für kurze Zeit
dann bin ich fort
in Anderswelt.
Seh ich nur Gutes
wo doch nur Böses ist
dann schau ich durch die Tür
zur anderen Welt.
Verlier ich die Mut und den Glauben
auch an mich selbst
dann zieh ich los
dorthin
wo's anders läuft.
Werd ich mal sterben und neu geboren
so dann nur dort
in Anderswelt.
07.01.1997
Dreamwalkerchristian@web.de
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Der Kerker
Ein Mensch, der keine Antworten auf seine Fragen hat
und keine Lösungen für seine Probleme kennt,
ist ein Gefangener seiner selbst.
Er wird sich immer selbst im Wege stehen
und sich dauernd nur im Kreise drehen.
Es gibt Gefangene die da glauben,
dieser Kerker ist der einzige mögliche Aufenthaltsort
und außerhalb dieser Mauern gäbe es keine Alternative.
Sie machen es sich so leicht wie es eben geht
und nennen ihre kleine stehende Welt , Realität!
Diese Menschen wurden mit Absicht verdummt
und ihnen ist so nicht zu helfen.
Dumme Menschen machen gute Arbeitstiere
und lassen sich wunderbar ausnutzen.
Aber es gibt auch welche die merken,
das sie sich nur im Kreise drehen
und suchen daher nach Alternativen,
obwohl sie nicht wissen was außerhalb der Mauern ist,
da sie schon im Kerker geboren wurden.
Aus welchen Gründen auch immer, wollen sie es wissen
und machen sich an die Arbeit.
Das ist aber nicht einfach, denn der Kerker ist gut gesichert.
Neben den Wachtürmen und Wassergräben,
gibt es noch die Mitgefangenen,
die nicht an ein Leben außerhalb ihrer Realität glauben.
Ihre Argumente sind mehr als fragwürdig.
Mit den Pseudonymen, die Phrasen und sinnlosen Behauptungen,
mit denen sie von außen gefüttert werden,
versuchen sie ihre Blindheit und Taubheit zu rechtfertigen.
Niemand von außerhalb wird dich aus dem Kerker befreien.
Niemand von außerhalb wird dich auf Gefahren aufmerksam machen.
Niemand von außerhalb wird dir seine Kniffe zeigen.
Doch haben sie etwas vergessen, die Möglichkeit des Lernens,
die Möglichkeiten des selbständigen Denkens,
aus dem man sehr gute Parallelen ziehen kann.
Denke daran: Es ist nie zu spät und sage niemals nie.
Es wird nicht einfach werden, doch ist es einen Ausbruch wert.
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Cholo@gothics-nature.de
Postmaster@chc-chaos.de
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Das egozentrische Weltbild
Es wurde geboren, von Menschen nicht,
es wird nicht sterben von Menschen Hand.
Ziellos, als des Lebens stummer Zeuge,
streifend umher im weiten Land.
Gestoßen allein, hervor aus dem Nichts,
das Dunkel der Einsamkeit noch daran klebt.
Gedanken kreisend, um das einzige Wesen,
das sich aus dem Selbst heraus erhebt.
Allein existent, der Geist sich regt,
und das Ich der Realität Lügen straft.
Tote Augen, nach außen blind,
nichtigen den Weg zum ewigen Schlaf.
Strauchelnde Menschen, seltsam verzerrt,
säumen als Schatten den gläsernen Weg.
Schwankende Schritte, im Geflüster der Menge,
leise begleitet von des Egos Gebet.
Sterbend einsam, hilflos im Nebel,
endlich offen das Auge für Ewigkeit.
Zitternd kalt, die Seele ausatmend,
letztendlich doch noch zur Reue bereit.
John Doe
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Seelenwinter
Mein Körper ist nackt und entblößt
fast unbeachtet transparent
Eine Seele im Schnee, die langsam erfriert
Im Zwang der Verbitterung
nie versucht zu sprechen
Nichts ist von Sinn und Dauer
Die, die mir gleich sind stießen mich aus
Ich wandelte zwischen den Reihen
Vom Schicksal künstlich erschaffen
entzog ich mich der Schönheit
und verbarg mich hinter mir selbst
Geschmiedet an das Höllentor
Vergessen von der Zeit
Eine Inkarnation der Leere
Auf der Schwelle zum Nichts
Ein Labyrinth aus Fragen
Und eine Zeit wird kommen,
da kein Wind mehr sein wird
Alles wird stillstehen
Verharren im Erwarten der Ewigkeit
Das letzte Leben zu Eise erstarrt
Dem Wahnsinn anheim gefallen
starre ich auf meine leeren Hände
Ein Gedanke bildet mein Dasein
und löscht es aus, ehï es gedacht
So endet nun was nie begann
Es ist so still hier bei den Gräbern
Ich bin tot - Jeder Tag eine Beerdigung
Ich bin tot - Ich bin tot
Konsequenter Niedergang
bis die Stimme versagt
Stillstand - Stagnation
Nichts ist alles - Alles ist nichts
Und ich bin nur ein Teil davon
Hoffnung - ein Schimmern in den
Augen eines toten Kindes
die Waffe in den Händen
des Feindes
Laß mich schlafen, nur noch einen Tag
Laß mich sterben, nur für dieses Leben
So daß ich nicht sehe was ich tue
bevor mich der Alptraum erreicht
Für mich gibt es kein Erwachen mehr
...
John Doe
http://de.groups.yahoo.com/group/TiloWolff
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Apokalypse-Now
Das menschliche Denken, das ja leider meistens nur aus höher,
schneller, weiter, reicher besteht wird uns früher
oder später den Planeten kosten.
Aber mal davon abgesehen, das die angeblich klugen menschen
unseren Planeten zerstören,
hat der angeblich zivilisierte Mensch,
da doch ganz andere Probleme.
Er wird immer verrückter, brutaler und gleichgültiger.
Diejenigen die angeblich nicht so sind,
werden durch sinnlose Informationen
und unkontrollierter Technologie, zum Wahnsinn getrieben.
Können wir bei so einer Grundlage jemals wieder
zur Besinnung kommen?
Beruhigt kann ich nochmals sagen,
von solchen Geschehnissen, die ja gegenwärtig sind,
mal ganz abgesehen,
was geschieht wenn die Ölreserven zu Ende gehen?
Denn ohne jenes schwarze Gold,
wird die globale Infrastruktur einfach kollabieren.
Ich kann noch eine andere Sichtweise anbieten.
Diese scheint allgemein sehr beliebt zu sein,
denn sonst wären wir nicht dort, wo wir jetzt schon sind,
oder es würde in der Zwischenzeit doch schon etwas geschehen.
Zumindest ein Aufstand in Sicht zu sein.
.....''Ende der Welt? Apokalypse-Now?
Oh ja, da habe ich doch damals, als ich noch in der Sonderschule war,
etwas gelernt.
Ich denke, da gibt's dann vier Pferdchen, ewiges Feuer, die Pest,
super Aktion und so.
Endlich passiert mal wieder was.
Wird sicherlich voll cool. Dauert es noch lange?''.....
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Der Weg eines Menschen...
Der Weg eines Menschen
Vor kurzem noch ein Wunder der Natur.
Das blühende Leben.
Ein angesehenes Indevideum.
Doch ausgehaucht ist jetzt der letzte Atemzug.
Vielleicht gegangen oder auch aus dem Leben gerissen.
Jetzt zur seiner letzten Ruhe gebettet.
Ein toter Körper.
Haut und Fleisch.
Augen starr und kalt.
Sie haben alle Wärme des Lebens verloren.
Die festgelegte Zeremonie, kann beginnen.
Die Musik ist traurig.
Die Gäste tragen schwarz.
Und sie zeigen Tränen.
Zeigen Tränen.
Nachdem der Tode feierlich sein letztes Bett gefunden hat,
bleibt nur noch die Erinnerung.
In einer hölzernen Kiste.
Sechs Fuß unter Tage.
Zeit ist vergangen.
Der Zerfall beginnt.
Die Metamorphose zu brauner Erde hat begonnen.
Er ist auf dem Weg zurück,, woher er kam.
Vom Nichts, zum Nichts.
Die Natur holt sich zurück, was sie einst gab.
Sie zersetzt, was sie einst schuf.
Haut vergeht.
Verfault.
Verschwunden.
Zu Flüssigkeit geworden.
Knochen.
Maden und anderes Getier, geben ein Fest.
..nagen Reste ab.
Würmer ersetzen das einstige Innenleben.
Er regt sich wieder.
Doch nicht aus eigener Kraft.
Blanke Knochen, liegen im eigenen Saft.
Der Sarg zerfällt.
Wird zu Erde.
Die gefangene Flüssigkeit versinkt im Sand.
Erde füllt die freien Stellen, zwischen den Knochen.
Sie und die Zeit lassen alles vergehen.
Lassen selbst die Erinnerungen vergessen.
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Wenn die Dämmerung...
Wenn die Dämmerung ihr Spiel beginnt.
Der Tag sich dem Ende neigt.
Die Dunkelheit den Kampf gewinnt
und sich der blasse Mond am Himmel zeigt,
da beginnt diese Erzählung.
Er der Mond, ist sich seiner Magie bewusst
und nur er alleine, weiß es, so wie kein zweites Gestirn an Himmel,
die Erde in ein beruhigendes, erholsames Licht zu tauchen.
So manch ein geschickter Philosoph,
umschrieb das ganze Spektakel,
mit einem romantischen Gedicht.
Und kam der Wahrheit so ziemlich nah,
weil auch er in der Nacht den Vorteil sah.
Wenn die künstlich erschaffene Hektik des Tages zu Ende ist
und das darauf hingebogene, angeblich psychisch normal denkende vom
Tagesablauf gehetzte, zu sinnlosen Dingen gezwungene, von der
Gesellschaft gemarterten Gehirn, ermüdet, Erholung braucht,
einschläft, sich ausklinkt,
um sich für den nächsten,
mit Idiotie und Chaos gespickten Tag zu erholen.
Ja dann, ja genau dann........
zu diesem Zeitpunkt öffnen anders Denkende,
aber eingetragene Mitglieder der Gesellschaft ihre Augen.
Sie fühlen sich von der beruhigenden,
erholsamen Faszination der Dunkelheit,
von der berauschenden Schönheit der Nacht,
magisch angezogen.
Sie geben ein Fest für die Nacht.
Weil sie ihr Leben speist.
Sie sind ein eigenständiges Volk, mit eigener Musik,
mit eigenem Ich, mit eigenem Geschmack, mit eigenem Wissen.
Sie sind die Menschen die ihr Leben lieben,
mit dem wirklichen Gedanken warum es sie gibt.
Mit dem Wissen was für ein Wert ihr Leben hat.
Nicht aufgewogen in Geld oder Macht,
sondern in Ruhe, Gesundheit und Qualität.
Das Aufheben von nichtsbringenden Gesetzen und Verboten
erhöht es ständig.
Menschen der nacht sind nicht Kinder des Bösen,
sondern auf der Flucht vor einer Gesellschaft,
die sich in den Jahrzehnten ein geistiges Vakuum schufen,
in dem sie sich verloren. Vergessen zu leben.
Denn ihre Gründe und Ziele zum, wie sie mit ihrem
und dem Leben anderer umgehen,
hat bei weitem nichts mehr mit irgend einen Sinn zu tun.
Geschweige Mensch zu sein.
So hoffe ich, das ihre Art von Gedanken und die dazugehörigen
taten niemals Einzug, in dieser, meiner aber auch deiner Welt erhalten.
CC
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Späte Erkenntnis
Meist unvollendet, gleich einem Roman
Zieht unser Leben an uns vorbei.
Den glücklichen Momenten folgen Melancholie,
Depressionen und die Angst,
Die tief in uns brennt.
Angst vor der Wirklichkeit – zu erleben der Alpträume Gewalt.
Figuren kommen und gehen.
Und solche die für viele Episoden
Unser Handeln bestimmen,
Droht ein entsetzliches Finale.
Und trotzdem sind wir lediglich Statisten
Unseres eigenen Lebens,
Die erst in den bedrohlichsten Stunden
Zur wahren Einsicht gelangen
Und das Buch von neuem schreiben könnten,
Doch meist zu spät.
Denn da hat das letzte Kapitel begonnen.
Edy
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Mach Dir keine Hoffnung...
Mach Dir keine Hoffnung
es ist doch längst zu spät
es sieht sogar ein Blinder,
daß es mit Dir zu Ende geht.
Die Chancen sind vertan
und die Gelegenheit versäumt.
Werd Dir drüber klar,
Du hast umsonst geträumt.
Alle Wege führen ins Dunkel
keine Aussicht mehr auf Licht.
Dieses mal geht es zu Ende,
ein nächstes mal gibt es nicht.
Bing Dich um, bring Dich um
und es ist Dir völlig klar
weiterleben wäre dumm.
Die Wahrheit ist gemein,
doch unabänderlich.
Es zeigt der Pfeil des Schicksals
geradewegs auf Dich.
Es war nie Deine Schuld,
doch das ist jetzt egal.
Wir alle müssen sterben
und Du hast keine Wahl.
Markus
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Ich nehme Abschied...
Ich nehme Abschied
von Dir
Geliebter
Die Trauer
frißt meinen Körper
meinen Geist
meine Seele
Du fehlst
meinem Leben
Bist
ein Teil meiner Selbst
gewesen
Mein Licht
Meine Liebe
Das Loch
in meinem Herzen
füllst nur Du
allein
in meiner Erinnerung
Jede Minute mit Dir
begieße ich
mit
einer Träne
Frau Schlau
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Sturm peitscht den Regen...
Sturm peitscht den Regen an mein Fenster
Heulend pfeifen Winde um das Haus
Glühende Blitze zucken in meine Dunkelheit
Ich lausche gebannt um mein Herz bebt
In Einsamkeit und Trauer versunken
Sehe ich die Regentropfen fallen
Die glitzernd am Fenster herunterlaufen
Und mich in eine Traumwelt entführen wollen
Dem Leben jenseits der Regenschauer
gilt meine Zärtlichkeit und all mein Sehnen
Von Glück und Liebe trennt mich dieser Schleier
Es glitzert wie Diamanten, aber...
es waren meine Tränen die am Fenster herunterliefen.
Tristessa van Helsing
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Weitere Werke von Maggy...
Es war Abend, mir war kalt
mein Körper gefüllt von Hass.
Brauch die Wärme, die mich wärmt
Tag und Nacht zu jener Zeit.
Will die Liebe die ich spür und
kein Spiel ohne Ziel.
Sieh den Mond in jener Nacht
leuchtend hell - wohlgetan
Warm gefüllt mir voller Lust
die mich treibt in den Fluß
Spür das Leben, diese Lust
will sie leben diese Sucht.
Ich leb mein Leben so allein
brauch kein andern in der Zeit
Will sie leben diese Freicheit
lustvoll beschmückt und voller Trauer
Genieße den Atemzug in jeder Nacht
schwebend leicht, so allein.
Einsam, verloren auf dieser großen weiten Welt wander ich durch das Leben.
Alles Bekannte kommt mir wie duch einen
plötzlichen Blitzschlag ganz anders,
ja richtig fremd vor. - Beängstigend
An allem verliere ich die Lust.
Ja sogar die Lust am Leben.
Nichts gibt meinem Leben einen Sinn mehr. Vorgespielte Liebe, falsche
Freunde, HASS.
Die Finsternis, die alles in Dunkelheit taucht, vor der die Menschen sich
fürchten. Das ist mein Leben, meine Bestimmung und der Drang nach der
Finsternis ist stark.
Ich lasse mich entführen in diese wunderbare Welt.
Das Tor zur Oberwelt öffnet sich
- Verschleierte Schönheit.
Das silberne Licht des Mondes auf
ruhende Körper in der Nacht scheint.
Bei Mondlicht sich zwei Körper vereinen
und das Licht auf die Körper legt.
Verfluchte Liebe
Ein bitterer Tropfen auf kaltem Stein,
ein verzweifelter Schrei des zerstörten
Seins. Hoffnung des Vergessens für den
gequälten Sinn.
Jeder neuer Tag, nicht der kleinste Gewinn.
Spür die Sehnsucht, zerbrochenes Herz.
Tiefe Wanderung durch endlosen Schmerz.
Maggy
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Werke von Maggy...
Komm zu mir und lass dich nieder
Lass mich treiben in meiner Lust
Lass mich spüren, dich allein
Weichst du von mir, flieg ich nach
in der schwarzen Sarg
Beug mich über, schließ die Augen
öffne weit und beisse rein
Liebkose zärtlich nun dein Blut
kriege nie genug von dieser Lust
Treiben einsam durch die Nacht
begleitet ganz wild und sanft -
Setz mich nieder, denke nach
wie es war bei dir zu sein
Ich hab dich noch nie gesehen
doch Vertrautheit baut sich auf.
Blicke sehr tief in die Augen
so verharre ich dabei.
Führ die Hand zu deinen Lippen
spüre deutlich deine Angst.
Nimm die Hand zu meinem Herze
und schaue dich dabei an.
Du fast mich an, entblößt mich nun
vollkommen klar dieser Wunsch.
Totenbleich siehst du mich an
voller Gier - Körper kalt.
Atmest schneller in mich ein,
vollkommen klar war dieser Traum!?
Sieh dich um so finde mich
Halt mich feste zu dem Feste
Heb mich hoch in die Ferne
Küss die Wunden die ich schrei
Sieh die Augen voller Tränen
leck sie auf -Dieser Schmerz
Sieh mich an so weine ich
in Tiefe vor mich hin
Seh dich tief in der Ferne,
erblicke deine Hand zu mir.
Will sie nehmen, kann nicht greifen,
meine Augen dichte sind.
Hör dein Atem in der Ferne,
in der Ferne - doch so nah.
Will dich spüren, diese Triebe
die sich einst in mir verbarg.
Gehst du einst so folg ich dir
zu dem Tode
Spielen dunkle Engeln in der Ferne
die Melodie des Seins
Legst dich nieder, hülst dich ein,
schütz uns beide in der Nacht
Mond, ich fleh dich an
Lass mich schlafen - wandeln in deinem Nebel
mit geschlossenen Augen -
der Ewigkeit entgegen.
Lass mich träumen in der Einsamkeit
Des Todes-Liebe nie gefeit
Führe mich hinein in deine Welt
Lass mich spüren deine Nacht
Leuchte mir den Weg zum Tränenhafen
und lass mich schlafen.... schlafen.... schlafen-
Ich bin im tiefen Schlamm versunken
und habe keinen Halt mehr.
Entreiß mich aus dem Sumpf der Trauer
damit ich nicht versinke.
Zieh mich heraus aus dem Verderben.
Lass nicht zu dass die Tiefe mich verschlingt.
Meine Verflehungen sind in dir verborgen.
Mir versagen die Augen während ich auf dich warte.
Verbirg nicht dein Gesicht denn mir ist angst.
Ich bin müde vom Rufen.
Komm zu mir und sei meine Nähe.
Ich liebe Dich!
Maggy
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Die Fürsten der Dunkelheit...
Die Fürsten der Dunkelheit
lasse mich ins nichts fallen.
In den Gefilden meines Herzens
suche ich die Gefühle der Liebe,
doch die Tränen in meinen Augen
haben all die liebe weckgespült.
Mein Herz ist am erfrieren
und ich bin am Ende meiner Kräfte.
Eine bleiche Gestalt kommt auf mich zu
und streckt die Hand nach mir aus...
Ich hatte Gefühle-so intensiv,
doch keinem konnte ich sie schenken.
Der Schmerz-zum Zerreissen stark,
doch keiner konnte sie lindern.
So geh ich auf die Gestalt zu-
reiche ihr die Hand.
...and then she kissed her.
Tristessa van Helsing
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Du bist der Tag
Du bist der Tag
ich die Nacht
Du bist die Zukunft
ich Vergangenheit
zwischen uns die Gegenwart.
Werden wir uns näherkomme,
als sich das Licht dem Schatten nähert
und niemals in Ihm existieren kann,
wirst Du mein Reich der Finsternis betreten,
gibt es Hoffnung auf ein Wiedersehen,
im Land der Dämmerung,
wo Grenzen zwischen Tag und Nacht verblassen,
dort möchte ich dich umarmen und festhalten,
selbst wenn ich für einen Augenblick des Glücks
für immer vergehen muß!!!!!
Tristessa van Helsing
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Die Einsamkeit war schneller
Der Sinn liegt im Dunkeln verborgen,
doch die Ungewißheit
macht mich
zum Opfer meiner Sehnsucht.
Auf der suche
und doch auf der Flucht
vor den schwarzen Wesen,
laufe ich durch die Vollmondnacht
und sehe
die Ewigkeit der Tage
vergehen
wie den Staub der Zeit.
Ich entdecke
die Herrlichkeit
des Gesanges der Nachtigall,
doch
wenn ich die Augen öffne,
sehe ich nur
die Oberflächliche
Welt, in der sich
der Irrgarten
meines Lebens befindet.
Die Ruine
meines Herzens
sucht
die unbesiegbare Liebe.....................
Dunkelheit
umschliesst meine Seele
Angst
verbreitet sich in meinem Kopf.
Der Mond
scheint
hell vom Himmel.
Ein Werwolf
heult
in seinem Licht.
Der Tag
verliess mich.
Ich schwebe
in einer Leere.
Ich träumte
von
der unbesiegbaren Liebe.
'Die Einsamkeit war schneller'
Tristessa van Helsing
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Alles Liebe aus der Zunft der Denker
(die Antwort des Käfers)
In klirrend-kalter kahler Welt der Wunder knirschen
langsam laufend ein paar wirklich kleine Tierchen.
Zippel-zappel-kribbel-krabbel-käfrig-kalte kleine Beinchen,
windend-wandelnd-wunderlich über klitzekleine Steinchen.
Dunkle böse Gaben haben nur die großen schwarzen Raben,
die sich an den fetten Schaben immerzu und ewig laben.
So auch Du du fahles Volk mit vollem fleischgefülltem Magen,
das sich todesscheinend weiter wühlt durch alle Lebenslagen.
Trage Tage tot und taumelnd bis sie niemals mehr erwachen,
stumpfe ständig tausendfach und werde willenlos zum Narren.
Schadend schal wird schinden euch der schadenfrohe Schinder
bis ins letzte lahme Glied von euch und eurer Kinder.
Alles denkbar Liebe aus der meinen Zunft der Denker,
sprach ich zitternd, zagend vor dem fiesen Freiheitshenker,
als er mit seiner argen Axt aus daseinslosem dummen Sein
schlug so sinnlos-sausend auf meinen schönen Schädel ein.
(Ein Gedicht aus meinem Buch ''Babel, oh mein Babel''!)
Tate Tränensohn
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Der Moment
Was ist ein Moment?
Eigentlich nur der kleinste Teil der Ewigkeit!
Eigentlich nur ein Augenblick im Leben eines Menschen!
Doch was wäre die Ewigkeit ohne Augenblicke?
Wenn du einen sterbenden Menschen nach dem
Augenblick fragst, was würde der Mensch sagen?
Was würde eine Mutter sagen, die gerade ihr Kind
durch einen Unfall verloren hat?
Was denkt ein Mädchen, dass eben in "diesem" AUGENBLICK
blind wurde?
Also in diesem Sinne:
Carpe noctem!
Denkt und lebt (an) die wahren Augenblicke des Lebens!
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Güldener Schein
Ein Glitzern in den Ästen,
muss wohl ein Schmuckstück sein?
Denn als ich dort war gestern,
war noch kein gülden Schein.
Ich gehe hin, um es zu bestaunen,
nehme es in meine Hand.
Durch den Wald hallt ein Raunen,
Ach welche Schand!
War es doch ein Kieselstein,
den ich so vor mir sah,
welch ein trügerischer Schein,
so rein und so klar!
Der erste blick war nur Trug,
es ist nur ein wertlos Ding!
Als ich für wundervoll empfand, es lug
als es die Aufmerksamkeit meines Auges fing!
Als ich so des Weges gehe,
liegt da vor mir ein merkwürdiger Stein,
es ist unscheinbar, was ich da am Boden sehe,
leuchtet nicht, und hat keinen Schein!
Ich wollte schon vorüber schreiten,
da wehte eine flaue Brise, durch die Lichtung,
und ich lies mich dazu verleiten,
zu schauen in des Steines Richtung.
Das Grau war weg,
es leuchtete nun wunderbar,
und ich bekam einen Schreck,
war es denn wirklich wahr?
Kann dieser dumme unscheinbare Stein,
das wundervolle Ding jetzt sein?
JA, ich bin mir sicher,
es ist nun so klar!
Warum ich so engstirnig war, und die wahre
Schönheit verkannte!
(gewidmet, meinem Verlobten S. C.)
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Menschen
Ich hasse die Menschen,
und doch liebe ich sie.
Sie fügen mir Leid zu,
und doch nehmen sie zärtlich meine Hand.
Sie leben,
und doch sind manche schon tot!
Nicht körperlich, sondern seelisch!
Welcher Tod ist schlimmer?
Es ist leichter,
das Leben zu genießen,
als es nur "überleben" zu wollen,
es ist leichter mit einem Brett
vor dem Kopf durchs Leben zu schreiten,
als nach dem Sinn des Lebens zu suchen!
Jeder Mensch kann frei wählen,
welcher Weg für ihn am besten ist!
Aber muss denn einer davon
richtig sein?
Kann es nicht sein, dass wir
vollkommen falsche Vorstellungen
vom "richtigen" Leben haben?
Wer sagt, was richtig und was falsch ist?
Wenn es wen gibt, der das kann,
woher sollen wir wissen, das er die Wahrheit spricht?
INNERE ZERRISSENHEIT!
Wir können "nur" vertrauen!
Auf uns selbst,
und auf
...
Menschen sind undefinierbar!
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Das Vergehen des Gewesenen
Der Hauch der Zeit geht vorbei,
wenn die schwarzen Flüsse fließen,
der Nebel der Vergangenheit lüftet sich,
wenn der Schleier der Nacht sich erhebt,
die Schreie verstummen,
wenn der Schmerz stirbt,
Die Liebe des ewigen Lebens,
wird solange währen,
bis das letzte Blatt gefallen,
Der Hass,
bis die brennende Glut des Herzens erlischt!
Die Flammen, bis ihnen der Atem des ewig verzehrendes Giftes fehlt,
Doch wann werde ich dahin gehen?
BIS DER LETZTE GEDANKE AN MICH ERLISCHT!
http://www.beepworld.de/members3/layala/
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Wenn es einen Menschen gibt ...
Wenn es einen Menschen gibt
der Dich nimmt wie du bist
und immer zärtlich zu Dir ist
der kein anderes Denken stört
und auch gerne Deine Meinung hört
der Dich achtet
und versteht und alle Wege mit Dir geht
der ohne Lügen oder List stets aufrichtig
und ehrlich zu Dir ist
der das Gute in Dir baut
und Dir grenzenlos vertraut
der mit seinem Kummer zu Dir eilt
und deine Sorgen mit Dir teilt
bist Du mal traurig und verstimmt
der Dich dann in seine Arme nimmt
der sich aufs Wiedersehen freut
und Dich zu lieben nie bereut
der ist ein wahrer Freund für Dich
darum lasse ihn auch nie im Stich
http://fly.to/the-darkside
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an alle, die sich angesprochen fühlen
Siehst du die dunklen Wolken über Dir schweben, das blaue Firmament bedeckend?
Wie langsam sie vorüberziehen, und gar das Licht der Sonne ab und zu durchscheinen lassen?
In Deine Richtung schnellstens sollen sie sich bewegen, Dir eine Nachricht ueberbringend:
''Das Dunkel, das wir tragen tief im Innern,
das Licht, das uns durchbricht und Deine dunkle Seele aufschimmern läßt,
die Kühle, wir Dir schenken heißen Tages,
die wärme, die Dich, Menschen wach erhält...
Das Alles sollst Du haben, nur nicht Du alleine,
bedenke - wir sind nicht nur über Dir,
denn alle Wesen, wir von hier oben sichten,
sind einst geboren, um auf dieser Welt zu leben!''
Und eines Tages wird es laut donnern,
dich aus Deinem tiefen Schlaf zu wecken,
zu zeigen, wen Du spielst in Deinem Traum...
Xxxx Xxxxx
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Ein neues Jahr ...
- 30. 12. 2000 -
Ein neues Jahr,
es kommt und es geht...
viel Unbekanntes - ist doch klar! ,
was jetzt wieder vor uns steht.
Auch die nächsten hundert Tage
wirst vieles Du noch erleben;
und ist's auch manchmal alles Plage -
laß nicht nach in Deinem Streben!
Hiermit sag ich Dir: bis bald! Vielleicht schon morgen?
Und stets erinner' Dich daran -
Was Du immer kannst bekomm' sind Sorgen,
doch nimm Dir deren gar net an!
Falk
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Eine Elfenballade
- 01. 08. 1999 -
Ich saß betrübt am Wegesrand
und marterte meinen Verstand
Wollt' Worte fein zusammenfügen
zu einer holden Maid Vergnügen.
Doch ach, es wollte nicht gelingen
dort einen Sinn hineinzubringen !
Da weinte ich gar bitterlich,
denn all zu sehr beschämt es mich.
Plötzlich wurd' mein Herz mir bang :
Von ferne hörte ich Gesang !
Ein Lied kam nah so lieblich fein,
ich dacht', es müßten Elben sein !
Ich sprang sogleich vom Wege auf
und folgte in gar schnellem Lauf
den süßen Stimmen in den Wald.
Doch im Gehölz, da merkt' ichs bald:
Ich konnte meinen Weg nicht finden
und fühlt' alle meine Sinne schwinden....
Ein Eulenruf erweckte mich.
Kein Halm im Dunkel regte sich.
Von ganz weit ferne klangen wieder
die lieblich reinen Elfenlieder.
Nahbei hört' ich nun sanfte Schritte,
so leicht wie eines Rehes Tritte.
Eine Gestalt kam mir nun nah,
ein Wesen wie ichs niemals sah :
Ein silbergraues Samtgewand
von Edelstein geschmückte Hand,
mit Sternenglanz im schwarzen Haar,
so stand sie vor mir, wunderbar.
Vor Staunen stand ich gänzlich stille.
Da fragte sich mich:"Ists Dein Wille,
mit mir zu gehn zum Elfentanz,
zu singen in des Feuers Glanz?
Begleite mich im Mondenschein.
Dein Schaden solls gewiß nicht sein."
Vertrauensvoll ging ich mit ihr,
und viele Wunder zeigt sie mir.
Entzückt von all den schönen Dingen
lauschte ich der Elben Singen,
teilte mit ihnen Trank und Speise,
verzaubert auf gar schönste Weise.
Ich tanzte durch die ganze Nacht,
ward fast um den Verstand gebracht.
In den Gesichtern dieser Wesen
war nichts als reines Glück zu lesen.
Und auch mir selbst kam es so vor:
So glücklich war ich nie zuvor!
All dies, das bunte Elfentreiben,
kann ich in Worten nicht beschreiben.
Ich war entzückt, war wie ein Kind,
das seine Welt verstehn beginnt.
So tanzten wir bis in den Morgen
und ich vergaß all meine Sorgen.
Schließlich brach die Dämm'rung an.
Die Elfe trat an mich heran,
diejenige, die mich hergeführt.
Ganz sacht, so hat sie mich berührt,
sie wandt sich um und ging vorraus,
wies mir den sichren Weg nach Haus.
Dann ging sie hin ohne ein Wort
zurück an jenen Zauberort,
den ich niemals wieder fand,
suchte ich auch im ganzen Land.
Nur ihren Stein ließ sie zurück,
der einstmals ihre Hand geschmückt.
Allein tanz ich nun manche Nacht,
so wie die Elfen es gemacht.
Ich singe einsam ihre Lieder
und wünsche mir, sie kehrten wieder...
Karin Kotteder
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Gefühle
- 22.07.1995 -
Und dann kommt wieder einer dieser Momente
In denen ich nichts anderes fühle als Angst
Einzige, einsame Angst, die zerreißt
Die einen trifft, bis in die tiefsten Stellen der Seele
Die mich auffrißt, lähmt, hinstreckt
Und kein Wort mehr über meine Lippen kommen läßt
Und dann weiß ich nicht mehr, wer ich bin
Weiß nicht mehr, was ich tun soll
Weiß nicht mehr, wohin ich gehen soll
Und alles, was ich spüre ist Angst
Und ich kann nicht zu Dir sprechen
Ich kann nicht auf Dich zugehen
Und Du verstehst nichts
Und dann bin ich allein
Beuge Dich zu mir hinab
Lege Deinen Arm um mich
Und halte mich - Schenke mir ein Wenig von Deiner Wärme
Auf daß meine Angst verschwindet
Und ich in der Lage bin, mich Dir zu offenbaren
Damit alles, was wir bedeuten könnten auch wirklich füreinander bedeuten
Und nicht mehr lügen möchte ich
Und nicht mehr betteln möchte ich
Und nicht mehr verlieren möchte ich
Ich möchte niemanden mehr weh tun
Ich möchte niemanden mehr verlassen
Ich möchte alles verstehen
Ich möchte alles geben
Ich möchte halten - geben - wärmen - helfen
Halten - Geben - Wärmen - Helfen
Und doch stehe ich hier allein
Und alles, was ich erlebe ist ein Traum
Ein Traum von einer Schönheit, die niemals Realität werden kann
http://www.fiebertraum.de/
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Allein schaue ich in den Alltag
Menschen um mich herum
scheinen mich nicht zu sehen
Tod, Sehnsucht und Trauer
kreisen um mein Haupt
um sich früher oder später wie Aasgeier darauf zu stürzen
Die Stille schenkt mir Ihre kostbare Zeit
Wer bin ich? Wohin soll ich?
Auf meine Fragen antworten Schicksal und Hass:
Geh Deinen Weg...!
http://www.philicia.ixy.de/
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Hände
Meine Hände werden Dich finden
Dich sanft berühren
die Konturen Deiner Lippen zeichnen
die Linien Deines Körpers formen
Dir Liebe und Wärme einflössen
Deine Sehnsucht ins unermessliche streicheln
Deinen Verstand in die Irre treiben.
Meine Hände werden Dich locken
Dich greifen und begreifen
mein Verlangen nach Dir
tief unter Deine Haut graben.
Sie werden Dich führen
Dich halten
wenn Du in meinen Augen versunken
am schwächsten bist.
.....Silke (T.D.A.)
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Schwarzer Vogel
Du bist ein grosser schwarzer Vogel
umworben von Glanz und Helligkeit
Das Licht des Mondes liegt abstrus
auf Deinen mächtigen Schwingen
Faszinierend und unbegreiflich
erfasst mich das Szenario
Zum Scheitern verurteilt ist schon jetzt
der Versuch mich Deiner zu entziehen
Verworfen längst der Gedanke zu gehen
langsam und zärtlich, nicht fordernd
Dennoch Bestimmt legst Du Deine
weichen Flügel um mich
Ein nie gekanntes Gefühl so scheint es
ergreift meine Seele
Geliebter schwarzer Vogel
Du hasst mein Herz entflammt
.....Silke (T.D.A.)
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Dunkler Engel
Nimm mich noch einmal mit auf Deine Reise,
zeig mir einmal noch Dein Reich der Dunkelheit.
Lass uns noch einmal fliehen, vor der grausamen Wirklichkeit.
Denk nicht an den neuen Morgen,
lass uns geniessen, die ganze Herrlichkeit der Nacht.
Dunkler Engel öffne Deine Augen,
mein schwarzes Herz schlägt nur für Dich.
Dunkler Engel es ist Zeit.....
Dunkler Engel brich Dein Schweigen.....
Ein schwaches Herzenslicht flackert einsam im eisigen Wind der neuen Zeit.
Komm mit mir, wir fliehen aus der Kälte der Wirklichkeit.
Lass mich Dir zeigen, eine Welt voller Wärme und Geborgenheit.
So lass Dich einfach fallen.
Dunkler Engel.....
.....Silke (T.D.A.)
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