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Was macht man, wenn man unbedingt eine Band sehen möchte die man schon mehrmals
verpasst hatte bzw. nicht erleben durfte (Go-Treffen 2000!), aber keiner mitkommt
(tja ja - wie hieß es doch gleich? ''Was der Bauer nicht kennt, ißt er nicht...),
man selber kein Auto hat und die nächste Tourstation FFM zu weit entfernt ist? Die Antwort lautet: Man testet mal wieder die Deutsche Bahn und den ÖPNV mit all ihren Tücken... Nach 3h Fahrt mit diversen Störungen wie beinahe verpassten Anschlüssen (unerwartete DB-Fahrplanänderungen) und SEV war ich im zutiefst eingeschneiten Erzgebirge angekommen und sofort schnellstmöglichst in's AZ geflüchtet. Die ersten 10min. drinnen gewesen, und die ersten Leute, die mir über den Weg liefen, waren Marion und Gernot von Pilori höchstpersönlich. Außer mir hatten nur ca. 30 weitere Besucher bei diesen Witterungsbedingungen hergefunden, was aber natürlich auch am Bekanntheitsgrad der Band lag. Der Hauptteil bestand anscheinend aus Vereinsmitgliedern und Stammgästen. |
| Nachdem das Reisebudget durch CD- und T-Shirt-Erwerb arg geschröpft war, konnte
ich noch nicht einmal das Getränkeangebot durcharbeiten (und das bei diesen
niedrigen Preisen, grrr...), geschweige denn die Rückfahrkarte kaufen... aber
dies Problem löste sich später auch noch. Der Beginn war eigentlich für 21:30 angesetzt, zog sich jedoch bis nach 22 Uhr hin. Leider kam ich mir wie der nahezu einzige Fan vor, den unter anderen dokumentierte außer mir nur ein weiterer Besucher den Abend photographisch. Das Repertoiré an diesem Abend bestand zu Anfang aus Stücken des aktuellen Albums und später konnte man die älteren Titel erlauschen. Marion's Stimme ist live auf jeden Fall genau so wundervoll wie ich sie schon von der letzten CD ''Feuilles Tombantes'' kannte. Nach der Verlosung am eigentlichen Konzertende (die aktuelle CD ''And when the Twilight's gone'' sowie T-shirts) gab es dann zum Abschluß noch 2 Stücke, das zwote und somit letzte war eigens auf meinen Wunsch ''1927'' von der ersten Platte. Die beiden waren zwar sehr überrascht von meiner Bitte, denn sie hatten dieses Stück seit über 1 Jahr nicht mehr gespielt, doch geriet es so, wie man es sich wünschen konnte. |
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Im Anschluß ergriff ich die Gelegenheit und schwatzte mit den zweien noch ein bissel.
Gernot und Marion waren sehr angetan, das es Leute (wie mich) gibt, die extra wegen
ihnen solcherlei Weg auf sich nehmen. Und er hatte zugesagt, daß sie nach Möglichkeit
auch in Dresden auftreten werden. Ich hatte gleich das Tusculum vorgeschlagen und bin
jetzt gespannt, was sich einrichten läßt... Und so endete ein zumindest für mich erstmaliges Live-Erlebnis, welches bis auf die ab und an auftretetenden Soundstörungen nicht zu enttäuschen vermochte. Zum Glück blieb mir das Warten auf den 4-Uhr-Bus bei dieses tödlichen Temperaturen am Morgen erspart, und ich durfte mit meinen neuen Bekannten eine Gartenlaube teilen. Falls über Pilori weiterer (auditiver) Informationsbedarf besteht: www.pilori.com |