Konzertbericht zum
"Flammenzauber"
auf der Wasserburg in Heldrungen!



Endlich stand der 3.2. an, und es wurde zum "Flammenzauber" auf der Wasserburg Heldrungen gerufen, eine ursprünglich als reines Chattertreffen geplante winterliche Neofolkkonzertnacht.
Nach einer von unter anderem durch Schnee und Eis verursachten Wiedrigkeiten geprägten Fahrt durchs tiefste Thüringen (warum sind diese Landstraßen nie ausgeschildert?) kam ich dann doch endlich gegen 16:00 im völlig eingeschneiten Dörfchen Heldrungen an.
Dann die erste wichtige Frage: wo bekomme ich das obligatorische Bändchen und die Karte? Nachdem ich an drei verschiedenen Stellen nachgefragt hatte und endlich erfolgreich war, ging es an die Erkundung der Burg, welche uns an diesem Abend zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stand. Hierbei noch einmal herzlichen Dank an Anika und Christian von Lichttaufe, die sehr nette und für sich gewinnende Gastgeber sind (was man schon bei der Bgrüßung an der Kasse merkte) und viel Mühe für den Ablauf opferten. Selten hat man das Gefühl, das so wie dort für die Gäste gesorgt wird. Selbst die Security ließ sich ohne weiteres überzeugen, den Burghof als Parkplatz (welcher eigentlich nur für Technik und Übernachtungsgäste der Burg freigegeben war) nutzen zu dürfen.
18:00 wurde zum Ritteressen geladen, wo man sich mit allerlei Köstlichkeiten den Bauch vollschlagen durfte. Manch Person fand die aufzusetzenden Mützchen und Hütchen wohl zu albern, so daß hier auch keinerlei Dokumentierung vorgezeigt werden kann ;-)
Jedenfalls... festgestellt, daß meine Tischnachbarn (Hallo an Jan & die alle anderen!) eigentlich alte Bekannte vom 2000er Go-Treffen waren (ja ja, die Welt ist doch ein Dorf) und mit diesen dann auch die weitere Zeit verbracht. Da nun nachher ein bischen Zeit blieb, konnten die Stände von Ostara-Versand und Yggdrasil im Kellergewölbe bzw. Magazin begutachtet werden.
Neben gewissen Dresdener (die Mannen vom avantgArt e.V.) bzw. Bautzener (tja, Herr Hagen S., sie sieht man ja auch überall!) Bekannten war die Mehrzahl der Besucher von weither angereist, selbst aus der Schweiz, Frankreich usw. Mit einiger Verspätung, denn ursprünglich sollte es gegen 21:00 los gehen, trat die erste Band des Abends auf: Sonne Hagal.
Die nächste Formation war Aurum Nostrum, mir seit letztem Jahre bekannt seit den ebenfalls wunderbaren Herbstnächten auf Burg Rabenstein, zuguterletzt gefolgt von der Überraschungsband Forseti. Diese war dann auch sehnlichst erwartet, macht sich doch Andreas Ritter mit seinem Projekt auf der Bühne mehr als rar.
So ging seine ausgesprochen vorzügliche und gefühlvolle Darbietung dann auch nicht vor mehreren Zugaben zu Ende, und es bestand nachher vielerlei Gelegenheit, mit allen Beteiligten ein persönliches Gespräch zu führen. Mittlerweile war dank des wie immer reichlich vorhandenen Leberspülmittels die Stimmung am höchsten (nur der Preis für Kadarka war jedenfalls etwas daneben - ist da neuerdings flüssiges Gold drin?) und es sorgten sich DJ September (Tusculum, Dresden) und Arcanum (Ars.Auditionis, Leipzig) sowie Sombre Athmosphere (Freiberg) um die weitere musikalische Untermalung. So klang dann ein wohl leider vorläufig einmaliges Konzerterlebnis aus, und ich und einige andere hatten Mühe, ihre Nachtlager aufzusuchen, die meisten haben wohl noch bis weit nach 4 durchgehalten. Am Morgen dann gemeinsames Frühstück und wenig später hieß es auch schon Abschied nehmen.


.....Weitere Infos und einen ausführlicheren Bericht findet man bei www.lichttaufe.de .....

.....Falk!


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